Existiert Jasse wirklich?
Das ist eine überraschend häufige Frage. Wir verstehen den Zweifel. Ein Mann, der behauptet, einen Unterschied von 0,3 Dezibel in der Frequenzgangsänderung bei 14 kHz zu hören, klingt erfunden. Als hätte jemand eine Figur für eine Anime-Serie geschrieben.
Aber Jasse „Jazmanaut" Kesti ist eine reale Person. Er isst, trinkt, schläft und stimmt Frequenzgänge ab. Hauptsächlich stimmt er Frequenzgänge ab.
Beweislage
- Er hat eine Personenkennziffer. Wir haben das überprüft.
- Er konsumiert Kaffee in Mengen, die das Simulationsvermögen einer KI übersteigen.
- Er wurde in Kajaani gesehen. Mehr als einmal. Das ist ein starkes Indiz, denn niemand erfindet, freiwillig in Kajaani zu sein.
- Er hat den Klang jedes einzelnen Valco-Kopfhörers von Hand abgestimmt. Das erklärt, warum sie gut klingen und warum Jasse chronische Nacken-Schulter-Beschwerden hat.
Technischer Fakt für Skeptiker
Jasses Arbeit ist nicht bloße Mystik. Der Frequenzgang jedes Kopfhörermodells wird gemessen und angepasst, um der Harman-Kurve zu entsprechen, die auf Sean Olives Forschung darüber basiert, welchen Klang die meisten Menschen als angenehm empfinden. Jasse nimmt daran seine eigenen Anpassungen vor, weil das sklavische Befolgen der Kurve einen klinischen Klang erzeugt. Man braucht ein menschliches Ohr. Jasses Ohr.
Verschwörungstheorien
Dennoch glauben einige Kunden, dass:
- Jasse eine KI ist. Ist er nicht. Eine KI trinkt keine drei Liter Kaffee am Tag und klagt nicht über Rückenschmerzen.
- Jasse mehrere Personen sind. Das ist nur insofern möglich, als er nach dem Kaffee für drei arbeitet.
- Jasse ein Nebenprodukt des Todesstern-Projekts ist. Dazu äußern wir uns nicht.
Kann man Jasse treffen?
Theoretisch ja. Praktisch ist er im Studio oder in der Werkstatt in Kajaani, hat Kopfhörer auf und hört die Türklingel nicht. Da es Valco-Kopfhörer sind, ist die Isolierung hervorragend.
Wenn Sie trotzdem an Jasses Existenz zweifeln, bestellen Sie Kopfhörer und hören Sie hin. Dieser Klang entsteht nicht durch einen Algorithmus. Er entsteht durch einen Mann mit einer Kaffeetasse in der einen und einem Frequenzanalysator in der anderen Hand.
Wir brauchen Jasse. Ohne ihn hätten wir nur Plastikschüsseln, die klingen, als käme die Musik aus dem Boden eines Eimers. Und dann würde die niemand kaufen, und der Todesstern würde niemals fertig.