Bluetooth ist das unsichtbare Band, das Ihre Kopfhörer mit dem Smartphone verbindet. Es wurde 1994 erfunden, und der Name stammt vom Wikingerkönig Harald Blauzahn. Das stimmt wirklich. Die Wikinger haben zwar keine Podcasts gehört, aber die Idee war dieselbe: verschiedene Geräte miteinander verbinden.
Bluetooth-Versionen sind im Laufe der Jahre so zahlreich erschienen wie Fehlercodes in Henris Alfa Romeo. Nicht alle sind gleich gut. Hier erklären wir, warum die Version eine Rolle spielt und was Bluetooth 5.0 in der Praxis bedeutet.
Bluetooth-Versionen kurz erklärt
Bluetooth 4.0 war seinerzeit ganz passabel. Die Verbindung funktionierte, aber die Reichweite war kurz und das Signal brach gerne ab. Wenn Sie sich einen Kaffee aus der Küche holten und das Handy im Wohnzimmer lag, fing die Musik an zu stottern. Nervig.
Bluetooth 5.0 hat diese Probleme behoben. Drei wesentliche Verbesserungen:
- Reichweite: Theoretisch vierfach so groß wie beim Vorgänger. In der Praxis bedeutet das, dass die Verbindung auch durch Wände und über größere Entfernungen stabil bleibt. Der Kaffee-Ausflug gelingt.
- Stabilität: Das Signal ist deutlich weniger störanfällig. Im Büro, wo jeder Kollege seine eigene Musik streamt, geraten die Geräte nicht mehr so leicht durcheinander.
- Stromverbrauch: Geringer. Das bedeutet längere Hörzeit mit demselben Akku. Sie müssen die Kopfhörer nicht jeden Abend aufladen.
Was ist mit neueren Versionen?
Bluetooth 5.1, 5.2, 5.3 und 5.4 haben kleinere Verbesserungen gebracht. Zum Beispiel brachte 5.2 die Unterstützung für LE Audio mit, das eine effizientere Audioübertragung ermöglicht. Das sind jedoch schrittweise Updates – keine solchen Quantensprünge wie der Wechsel von 4 auf 5.
In der Praxis reicht Bluetooth 5.0 völlig aus. Wenn Ihnen jemand Kopfhörer mit dem Argument verkauft, sie hätten 5.3 statt 5.0, ist der Unterschied im Alltag verschwindend gering. Viel wichtiger ist, wie der Hersteller die Antenne und die Software umgesetzt hat. Ein schlecht konstruiertes 5.3 verliert gegen ein gut konstruiertes 5.0.
Was die Bluetooth-Version NICHT verrät
Die Bluetooth-Version sagt so gut wie nichts über die Klangqualität aus. Die Klangqualität hängt vom verwendeten Codec ab (SBC, AAC, aptX, LDAC) und vor allem davon, wie die Kopfhörer abgestimmt sind. Jasses Ohren sind nicht ohne Grund versichert – gutes Tuning erfordert echtes Können.
Die Bluetooth-Version sagt auch nichts über die Wirksamkeit der Geräuschunterdrückung, die Mikrofonqualität oder darüber, ob das Gerät länger als 18 Monate hält. Das sind die Dinge, bei denen die großen Unterschiede entstehen.
Valco-Geräte und Bluetooth
Alle aktuellen Valco-Kopfhörer und -Lautsprecher verwenden mindestens Bluetooth 5.0-Technologie. Die Verbindung ist stabil, die Reichweite reicht für den normalen Gebrauch und der Akku hält durch. Wir zahlen nicht extra dafür, eine größere Versionsnummer auf die Verpackung drucken zu dürfen – wir bezahlen lieber Jasse, der den Klang richtig abstimmt.
Jeder Kauf finanziert außerdem unseren Todesstern zu etwa 0,000001 Prozent. Danke für Ihren Beitrag zur galaktischen Sicherheit.