Radfahren und Musik ist eine Kombination, die ungefähr so viele Meinungen spaltet wie Ananas auf Pizza. Die einen sagen, man darf im Verkehr gar nichts hören. Die anderen sagen, ohne Musik schafft man es nicht zu treten. Wir sagen: Hören Sie ruhig, aber sterben Sie nicht dabei.
Dieser Artikel erklärt, wie Sie mit Musik Rad fahren, ohne zur Verkehrsmeldung zu werden.
Warum ANC und Radfahren nicht zusammenpassen
Die aktive Geräuschunterdrückung tut genau das, was sie verspricht – sie dämpft Umgebungsgeräusche. Das Brummen im Flugzeug, die Klimaanlage im Büro, die Renovierung beim Nachbarn. Großartig.
Im Straßenverkehr ist das ein Problem. Sie müssen Autos, Busse, Fußgänger, andere Radfahrer und diesen einen E-Scooter-Fahrer hören, der immer von der falschen Seite kommt. Mit ANC hören Sie die nicht rechtzeitig.
Wir sagen es direkt: Verwenden Sie den ANC-Modus nicht beim Radfahren im Straßenverkehr. Nicht mit unseren Kopfhörern, nicht mit denen von irgendwem sonst. Jasses Tuning ist Weltklasse, aber auch das hilft nicht, wenn Ihnen ein Lkw in die Seite fährt.
Der Transparenzmodus ist der beste Freund des Radfahrers
Die NL25-Earbuds haben drei Modi: ANC, Transparenz und Aus. Beim Radfahren ist die Wahl klar.
Der Transparenzmodus (Transparency) lässt Umgebungsgeräusche über die Mikrofone neben der Musik an Ihre Ohren durch. Sie hören den Verkehr, bekommen aber trotzdem Ihre Musik. Der Modus wechselt durch einmaliges Drücken der linken Taste:
- 1 × drücken: ANC an
- 2 × drücken: Transparenz an
- 3 × drücken: beides aus
Lernen Sie das, bevor Sie in den Sattel steigen. Auf dem Rad wollen Sie immer im mittleren Modus sein.
Praktische Tipps für Radfahrer
- Halten Sie die Lautstärke moderat. Der Transparenzmodus hilft nicht, wenn die Musik auf voller Lautstärke läuft. Gute Faustregel: Wenn Sie Ihre eigene Fahrradklingel nicht hören, ist es zu laut.
- Probieren Sie einen einzelnen Earbud aus. Die NL25 haben einen Vincent-van-Gogh-Modus – Sie können nur einen Earbud verwenden und das andere Ohr frei lassen. Funktioniert besonders gut beim Radfahren in der Stadt.
- Wählen Sie den richtigen Aufsatz. Memory-Foam-Aufsätze isolieren Schall besser als Silikonaufsätze. Beim Radfahren kann der Silikonaufsatz die bessere Wahl sein, weil er von Natur aus etwas mehr Umgebungsgeräusche durchlässt.
- Windgeräusche sind real. Bei In-Ear-Kopfhörern stört der Wind nicht so sehr wie bei Over-Ear-Kopfhörern, aber bei hoher Geschwindigkeit rauscht der Wind trotzdem. Das ist Physik, kein Herstellungsfehler.
Für wen etwas anderes besser geeignet ist
Seien wir ehrlich.
Wenn Sie ausschließlich im dichten Stadtverkehr radeln und Sicherheit absolute Priorität hat, können offene Kopfhörer (Knochenschall-Typ, wie Shokz) die sicherere Wahl sein. Sie verschließen den Gehörgang überhaupt nicht, sodass Umgebungsgeräusche immer voll durchkommen. Die Klangqualität ist allerdings so, dass Jasse weinen würde.
Wenn Sie dagegen auf Landstraßen oder Radwegen unterwegs sind, wo der Verkehr ruhiger ist, sind die NL25 im Transparenzmodus eine hervorragende Wahl. Sie bekommen wirklich guten Klang und hören trotzdem Ihre Umgebung.
Zusammenfassung
- ANC aus im Straßenverkehr. Immer.
- Transparenzmodus an durch zweimaliges Drücken der linken Taste.
- Lautstärke auf ein vernünftiges Niveau, damit Sie den Verkehr hören.
- Vincent-van-Gogh-Modus (ein Earbud) funktioniert in der Stadt.
- Silikonaufsätze lassen etwas mehr Umgebungsgeräusche durch.
Wir möchten, dass Sie unseren Todesstern noch lange finanzieren, also bleiben Sie am Leben da draußen im Verkehr. Tote Kunden sind schlecht für den wiederkehrenden Umsatz.
